Über mich

Seit etwas über 20 Jahren male ich, rein autodidaktisch, begann mit Aquarellfarben, dann folgte aus reiner Neugier die Beschäftigung mit Ölfarben. Derzeit arbeite ich mit Aquarell, Acryl, Erden, Tusche, Kohle und Bleistift, verarbeite organisches und mineralogisches auf Leinwand, Hartfaserplatten und Papier, mit Pinsel, Spachtel und Finger, oft in Mischtechniken.
Ich bin gerne in der Natur und fand auf vielen Wanderungen Erden, die mich inspirierten, sie in meinen Bildern zu verwenden.
Verwandte, Freunde und Bekannte bat ich, von ihren Urlaubsreisen kleine Mengen an Erde und Sand mitzubringen.
Nun hab ich eine Menge aus aller Welt, es gibt eine Unzahl von Farbtönen und sie harmonieren alle.
Ganz wichtig ist für mich die Plein air-Malerei, also „im Freien“. Es gibt nichts, was intensiver ist, als sich mitten in das Geschehen zu setzen und die Eindrücke bildlich festzuhalten. Das erfordert ein schnelles Arbeiten, Wahrnehmung mit allen Sinnen (sehen, riechen, hören). Zwangsläufig kann auch die dabei gefundene Erde mit eingearbeitet werden.
Ich versuche, mich auf Details zu konzentrieren, das große Ganze zu malen, da verliere ich mich.
Um das zu erlernen, belegte ich einige Zeichen-Kurse : Felix Scheinberger in Hamburg, Ruth Reiche in Göttingen, Iris Hoffman aus Kassel.
Bei meinen Aufenthalten im Freien entdeckte ich, dass Birken sich „häuten“. Diese Birkenrinde, fast wie Papier, in zarten pastelligen Farbtönen, verwende ich nun auch in meinen Werken.
Zur Zeit reduziere ich durch Weglassen und Vereinfachung (Formen und Farben), damit das Wesentliche erkennbar wird. Ich möchte etwas innehalten in einer Welt voller Reizüberflutung. Je weniger zu sehen ist, desto mehr mache ich mir Gedanken über das, was ich sehe.
Es ist mir auch wichtig, nicht nur Farbe auf die Leinwand und Papier zu bringen und schöne Bilder zu malen, sondern mich auch mit der aktuellen Fragestellung der Umweltveränderung zu befassen.
Einblicke in den Produktionsprozess

Live-Zeichnen mit Kohle und Aquarell bei einem Konzert der Band "Merulea" im Packhof Hann.-Münden.


Action-Painting.


Am Wendebachstausee: Schade, dass es keinen Ton dazu gibt. Ein lautes Froschkonzert begleitete mich.
